Etosha Nationalpark

Etosha Nationalpark

Jeder, der nach Namibia reist, möchte ihn sehen: Der Etosha Nationalpark im Norden von Namibia ist Heimat für etliche Tierarten. Vier der fünf Big-Five finden sich im Etosha. Löwen, Elefanten, Nashörner und Leoparden, nur der Büffel fehlt. Auch Vogelliebhaber kommen im Etosha Nationalpark auf ihre Kosten. Dieser Nationalpark ist ein Paradies für Tierfreunde sowie für Tierfotografen und gehört zu jeder Namibia-Reise dazu. Der Etosha Nationalpark eignet sich auch gut für Safaris mit dem eigenen Fahrzeug. Insbesondere im afrikanischen Winter ist es ein Leichtes, die vielen an den Wasserstellen Tiere aufzuspüren. Einige sind natürlich angelegt, andere künstlich. Die Besucher verteilen sich dementsprechend - im Etosha Nationalpark findet jeder einen Platz. Über die beste Reisezeit für den Etosha Nationalpark in Namiba gibt unser Safari Kalender Auskunft.

Informationen und Tipps Etosha National Park

Selbstfahrer: Der Etosha Nationalpark bietet sich eigentlich perfekt für Selbstfahrer an. Gut ausgebaute Schotterstraßen führen durch den Nationalpark und man kann sich mit einer Karte problemlos selbst zu den Wasserlöchern navigieren. Wer als Selbstfahrer auf Pirschfahrt im Etosha geht, sollte sich genügend Zeit lassen für ausgiebige Tierbeobachtungen.

Geführte Safari: Bucht man eine geführte Safari, hat auch das Vorteile. Guides vermitteln natürlich Hintergrundwissen und wissen meist per Funk durch andere Guides, wo die Tiere im Park zu finden sind. Man kann sich ganz entspannt zurücklehnen und muss nicht lange auf einer Karte herumsuchen, wohin man fahren möchte.

Die Tickets für den Etosha Nationalpark kauft man direkt an einem der vier Eingänge (Süden: Anderssons-Tor / Osten: Lindequist-Tor / Norden: King Nehale-Tor / Westen: Galton-Tor). Die Tore zum Park öffnen mit Sonnenaufgang und schließen bei Sonnenuntergang.

Das Ticket gilt immer für einen Tag und kostet 150 NAD pro Person und 50 NAD pro Fahrzeug. Also 200 NAD für zwei Personen mit Auto für einen Tag. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren zahlen keinen Eintritt.

 

 

  • Die Etosha-Region birgt ein leichtes Malariarisiko, das je nach Reisezeit mehr oder weniger hoch ist
  • An den Gates, wo man sein Ticket kauft, liegen oft in den Ecken Bücher aus, in denen Leute ihre Tierbeobachtungen mit Datum eingetragen haben. Das hilft anderen, sich anhand der Sichtungen auf den richtigen Weg zu machen
  • In den Nationalparks herrscht ein Plastiktütenverbot, auch im Etosha. Es gibt stichprobenartige Überprüfungen an den Eingangstoren
  • Drohnen sind im Etosha National Park grundsätzlich verboten. Wer eine dabei hat, sollte das gleich am Eingang angeben. Die Drohnen-Tasche wird dann versiegelt und muss auch bis zur Ausfahrt so verbleiben
  • Genügend Abstand zu den Tieren halten. Kein Füttern oder Stören der Tiere - aus Respekt und zur eigenen Sicherheit, vor allem bei Elefanten und Nashörnern.
  • Wer mit dem eigenen Wagen auf Selbstfahrer-Safari durch den Etosha Park fährt, sollte sich in einem der Shops in den Unterkünften im Park eine Karte kaufen. Damit kann man sich bestens durch den Park navigieren und hat gleichzeitig eine Übersicht und Zusatzinfos für alle Tiere mit Name und Abbildung. Für Selbstfahrer sind folgende Regeln zu beachten: Geschwindigkeitsbegrenzung bei 60 km/h - die markierten Straßen nicht verlassen - nicht aus dem Auto aussteigen, außer an ausgewiesenen Toiletten und Raststellen
  • Am Morgen oder am Vorabend einer Selbstfahrer Safari sollte man sich ein wenig Proviant zum Mitnehmen vorbereiten, damit man dann am Wasserloch gemütlich Mittagspause und Tiere beobachten kann, ohne aussteigen zu müssen.

Im Etosha Nationalpark gibt es mehrere Campsites und Lodges, in denen man gut übernachten kann. Die Unterkünfte werden von der Regierung, den NWR (Namibia Wildlife Resorts), geführt und sind übergreifend eher einfacher vom Standart. Vorteil bei einer Übernachtung innerhalb des Parks:

  • Die Unterkünfte im Park haben meist ein eigenes Wasserloch, an dem man auch in der Nacht die nachtaktiven Tiere beobachten kann. Dies ist ein besonderes Erlebnis, daher lohnt es sich, im Park eine Nacht  in einer Unterkunft mit Wasserloch zu verbringen. Unser Tipp: Die Unterkünfte in Nationalparks sollte man so früh wie möglich buchen, denn gerade in der Hauptsaison sind sie teils Monate vorher ausgebucht.
  • Gleich nach Sonnenaufgang darf man die Campsite verlassen und durch den Park fahren. Wenn man außerhalb des Parks übernachtet, ist die Einfahrt in den Park erst später möglich. rein. Die meisten Tiere sind früh morgens unterwegs, dann ist die Chance höher, Tiere auch bei der Jagd zu beobachten, weswegen viele innerhalb des Parks übernachten.
  • Campsites innerhalb des Etosha Parks: Halali | Olifantsrus | Dolomite | Okaukuejo | Fort Namutoni | Onkoshi. Vor den Eingangstoren des Etosha findet man vor allem im Süden und Osten weitere Campsites, schöne private Lodges und Schutzgebiete.

Unterkünfte im Etosha Nationalpark - unser Tipp für Familien:

Das Mushara Bush Camp liegt nur 10 km vom Von-Lindequist-Tor des weltberühmten Etosha-Nationalparks entfernt.Es ist unserer Meinung nach ein absolut kinderfreundliches Camp mit Kinderpool, Kinderprogramm und ergänzenden Kinderbetreuerinnen! Hier wohnt man in Safarizelten aus Segeltuch, Holz und Kalkstein und einer großen, privaten Veranda. Es gibt extra Familienzelte, jedes für maximal 2 Erwachsene und 3 Kinder. Zu den Hauptaktivitäten zählen Pirschfahrten in den Etosha-Nationalpark. Es ist auch möglich geführte Walks auf im Mushara-Reservat zu unternehmen.

Das Mushara Bush Camp ist eine relativ preisgünstige, sehr geschmackvoll gemachte Option im Osten des Nationalparks. Das niedrige Preisniveau macht es zu einer beliebten Adresse für Familien, die auf das Budget besonders achten müssen. Hier geht es zu unserer Broschüre über das Mushara Bush Camp.

 

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