Löwe im Gras

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Licht und Schatten in Namibia

Eine wunderschöne Reise durch Namibia mit unterschiedlichen Aspekten. Jede Reise ist anders - unsere Gäste haben dabei Licht und ein wenig Schatten erlebt.

Guten Tag Frau Schumann und Frau Ohm,

wir haben die Reise sehr genossen und viele schöne Momente erlebt.

Am Flughafen haben wir in der Ankunftshalle Geld getauscht und uns eine SIM-Karte besorgt. Der Tauschkurs unterscheidete sich kaum von anderen Orten. Die Mietwagenübergabe verlief problemlos und ohne Wartezeiten. Ob man wirklich zu zweit einen so großen Wagen braucht sei dahingestellt. Vor allem weil wir den hinteren Teil des Autos nicht nutzen konnten und die Koffer etc. auf den Rücksitzen transportieren mussten. Meiner Meinung nach wäre z.B. ein Toyota Rad 4 wahrscheinlich auch gut genug. 

Nach einem kurzen Abstecher nach Windhoek (Wasser + Proviant kaufen) ging es zum Kuzikus Wildlife Reserve. Wir wurden sehr herzlich empfangen. Tolle Gastgeber, freundliche Mitarbeiter, gutes Essen.

Die Fahrt nach Keetmanshoop war sehr entspannt. Die Gastgeberin sehr zuvorkommend, eines der besten Frühstücke.

Am Hotel Canyon Roadhouse Gondwana haben wir nichts auszusetzen. Sehr freundliches Personal, leckeres Essen. Hier hatten wir einen platten Reifen, den wir direkt am Hotel bemerkt haben. Den einzigen, den wir hatten. Uns wurde zuvorkommend geholfen. Hier haben wir uns auch informiert ob es möglich ist entlang des Flusses Oranje zu fahren. Da nichts dagegen sprach, sind wir Richtung Aia-Ais, entlang des Flusses bis nach Rosh Pinah gefahren.  Eine faszinierende Landschaftsstrecke. Vor Rosh Pinah ist die Strecke bis nach Aus asphaltiert. Das Chalet in Klein-Aus ist eines der besten Unterkünfte gewesen. Die Aussicht umwerfend schön. Alles bestens organisiert. Von hier aus haben wir Kolmanskop mit Führung und Lüderitz besucht.

Auf der Strecke zum Fest Inn Fels konnten wir viele Tiere beobachten. Der Gastgeber war zuerst distanziert, am nächsten Tag "taute der Schnee" und wir machten eine tolle Sundown-Fahrt mit. Der Gastgeber öffnete sich und wir verbrachten einen wunderschöne Zeit. 

Von allen Strecken ist der Streckenabschnitt nach Sesriem (Desert Camp) am anstrengendsten gewesen. Ich glaube ein zweites Mal würde ich diese Strecke meiden. Die Dünenlandschaft von Sossusvlei hat uns sehr beeindruckt. Das Abendessen findet unter freiem Himmel statt. Vor allem die Auswahl an Nachspeisen übertraf alle Erwartungen. Das Frühstück und Mittagessen wird im Gebäude serviert, das eher einer Kantine gleicht. Hässliche Räumlichkeiten, unangenehmer Geruch. 

Eine reizvolle Route ist der Streckenabschnitt nach Swakopmund. Im Organic Stay Guesthouse haben wir uns sehr wohl gefühlt. Das Frühstück vielfältig und sehr köstlich. Ein Manko hatte es - das Bad haben nach Sonnenuntergang hunderte von Ameisen gestürmt. Das Swakopmunder Museum ist einen Besuch wert.  

Weiter ging es zum Twyfelfontein Adventure Camp über die C34 und C35. Wir fanden die Strecke bis nach Uis nicht besonders reizvoll. Urlauber erzählten uns begeistert von der Strecke, die an der Spitzkoppe vorbei führt (von Swakopmund B2 und dann D1930). 

In Twyfelfontein haben wir die Felsgravuren- und Zeichnungen angesehen sowie Wüstenelefanten beobachtet. Den Burnt Mountain könnte man sich sparen. Wohl auch die Organ Pipes. Die Mitarbeiter des Adventure Camp haben wir als nicht besonders freundlich und engagiert wahrgenommen. Auch das Abendessen war nicht sehr schmackhaft. Immer zum Vergleich mit anderen Unterkünften, wobei am schlechtesten von allen das Okaukuejo Resort gewesen ist. Die Möglichkeit, über eine Treppe eine Anhöhe zu besteigen und den Sonnenuntergang zu genießen, fanden wir aber großartig.  

Das Okaukuejo Resort ist durch das Wasserloch im NP und die vielen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung einfach Spitze. Und auf jeden Fall einer Reise wert. Im Restaurant haben wir trotz Reservierung 45 Minuten gewartet, bevor überhaupt jemand zu uns kam. Das Essen gab es nach 90 Minuten. Das Chalet ist auch nicht besonders sauber gewesen. Die Toilette und Dusche hatten einen unangenehmen Geruch. Auf jeden Fall waren wir froh, danach im Onguma Forest Camp gelandet zu sein. Da wir im NP genug Tier gesehen haben, haben wir uns entschlossen, im Camp zu relaxen. Am Wasserloch ein Baum mit vielen Webervögeln. Freundliches und zuvorkommendes Personal. Köstliches Essen. An zwei Tagen sind wir zur Massage gegangen. Die Masseurinnen kennen ihr Handwerk. Sehr zu empfehlen.

Bei der Fahrt zur Frans Indongo Lodge haben wir am Rande der Straße viele Affen beobachtet. In der Lodge superfreundliches Personal, schmackhaftes Essen. Tolle Anlage. Wir waren natürlich etwas enttäuscht, weil wir davon ausgingen, dass die Lodge in der Nähe vom Waterberg ist, was nicht stimmt. Über 5 Stunden für die Hin- und Rückfahrt zum Waterberg wollten wir nicht auf uns nehmen.

Die Unterkunft in Windhoek haben Sie gut gewählt. Die Rückgabe des Mietwagens ohne Probleme. Guter Flug nach Kapstadt. 

Im Lezard Blue Guest House hatten wir Glück. Das Treehouse Room war gerade frei, so wurde es uns für 3 Nächte angeboten. Der Ausblick auf Kapstadt und Umgebung umwerfend. Der Gastgeber gab Tipps, man saß mit anderen Gästen beim Frühstück an einem Tisch.   

Insgesamt ist es eine entspannte und gleichzeitig aufregende Reise gewesen. Sie haben gute Unterkünfte gebucht, ausreichend Unterlagen und Tipps mitgegeben. Wir fühlten uns immer sicher.

Eine Anmerkung oder Wunsch möchte ich nicht an Sie, sondern an die Unterkünfte loswerden. Bei Kuzikus und Lazard Blue konnte man sich an Tische mit anderen Gästen setzen bzw. wurde hingesetzt. In allen anderen Unterkünften setzte man jeweils Paare, Einzelreisende, Gruppen an einen bestimmten Tisch. Dadurch gab es kaum Austausch, was ich sehr schade finde. Von anderen Reisenden haben wir ähnliche Wünsche gehört. Man könnte Gäste z.B. fragen ob sie alleine oder mit anderen Reisenden an einem Tisch Platz nehmen möchten.

Ihnen wünschen wir ein gesundes und erfolgreiches Jahr.

R. & N. Z.