Zebras im Etosha Nationalpark

Mosambik

Das unentdeckte Paradies

Mosambik gilt noch als unentdeckte Perle und unberührtes Reiseziel. Bisher zieht es hauptsächlich Taucher oder Ruhesuchende an, die abseits vom Massentourismus urlauben möchten. 

Das Land grenzt an Südafrika, Swaziland, Sambia, Simbabwe, Malawi und Tansania. Die fast 3000 km lange Küste bietet Palmen gesäumte, naturbelassene Strände und das herrlich warme Wasser des Indischen Ozeans. Ein tropisches Paradies, dessen touristische Entwicklung nur langsam voranschreitet. Dies bedarf zwar einerseits ein wenig mehr Toleranz und Pioniergeist, es gewährleistet andererseits aber Ruhe, Erholung und unverfälschte Authentizität. Hier trifft man nicht auf Massen anderer Urlauber.

Die Landschaft Mosambiks ist geprägt durch offene Busch- und Strauchlandschaften. Entlang der Meeresküsten bestimmen Palmenwäldern und Mangrovengürtel das Bild.

Mosambiks vorgelagerte Inseln Magaruk, Benguerra und Bazaruto Küste sind aufgrund ihres Fischreichtums, der hervorragenden Tauchmöglichkeiten an den Korallenriffen und der weißen Sandstrände interessante Anziehungspunkte. Mosambik bietet jedoch mehr als Strand und Meer - Safarifreunde kommen ebenfalls nicht zu kurz.  Nationalparks, wie der Drei-Länder-Nationalpark Limpopo mit Großwild sowie der Gorongonsa-Nationalpark sind außerordentlich sehenswert.

Die beste Reisezeit

Reisenden wird die Trockenzeit zwischen April und Oktober empfohlen, da dann die Temperaturen etwas sinken und die Luftfeuchtigkeit ein wenig zurück geht.

Nicht empfehlenswert sind Reisen während der ersten drei Monate des Jahres. Es ist dann sehr heiß und es kann zu starke Regenfällen kommen.

Aktuelle Reiseangebote

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Die schönsten Regionen Mosambiks

Die Unterwasserwelt vor Tofo

Tofo liegt ziemlich abgelegen im weiteren Umkreis der Stadt Inhambane und ist touristisch wenig entwickelt. Luxushotels fehlen gänzlich, hier herrscht eine einfache, aber saubere Backpacker-Atmosphäre.

Die Strände Tofos sind traumhaft schön, die meisten Leute zieht es hier jedoch eher ins als ans Wasser: Tofo ist nach wie vor ein Geheimtipp der internationalen Taucherszene und einer der weltweit besten Tauchplätze, um Walhaie und Mantas zu sehen. Und nicht zu vergessen: Die Buckelwalsaison (Juli bis September)!

Doch nicht nur das: imposante Teufelsrochen, zahlreiche Weißspitzen- und Leopardenhaie, Schildkröten und eine Fülle an großen Fischschwärmen machen das Tauchen vor Tofo zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ilha de Mocambique - Kolonialbauten und Kirchen

Fast unverändert findet man heute noch die Kolonialbauten und Kirchen der Portugiesen in den namenlosen Gassen der Ilha de Mocambique. Weite, weiße Strände mit bewachsenen Dünen und Mangrovenwäldern laden auch am Festland zum Baden und Entspannen ein.

Zu Kolonialzeiten wurde hier das asiatisch-afrikanische Handelsnetz betrieben und Tausende von Sklaven wurden verkauft. So wurden Waren nach Sansibar, Goa und Macau verladen. Heute ist die „Ilha“, wie die einheimischen das Eiland nennen, Unesco-Weltkulturerbe - sogar Bob Dylan erwähnte sie in einem Song erwähnt.

Nicht einmal ganz fünfzehn Minuten mit dem Boot entfernt liegen die Ilha de Goa und die Ilha dos Sete Paus, zwei weitere, unbewohnte Inseln, an deren Riffen es sich fantastisch schnorcheln lässt.


Vilanculos - Hot Spot des Wassersports

Bilderbuchstrände, Palmen, kristallklares Wasser und ganzjährig mildes Klima - Vilanculos ist ein perfekter Ort zur Erholung. Das Küstenstädtchen bietet jedoch auch jede Menge Action und Abenteuer, gerade unter Kite-Surfern gilt die Küste als einer der Top-Spots.

Darüber hinaus ist Vilanculos das Tor zum Bazaruto-Archipel, einem wahren Paradies aus kilometerlangen, einsamen Stränden, eine intakte Unterwasserwelt mit blühenden Korallengärten und überaus freundlichen Menschen.

Der aus den fünf Inseln Bazaruto, Benguerra, Magaruque, Santa Carolina und Bangue bestehende Archipel liegt ungefähr 35 km vom Festland entfernt und wurde vor Jahren zum Marine-Nationalpark ernannt. Auch deshalb ist der Archipel eine Topdestination für Taucher und Hochseefischer.

Gorongosa Nationalpark

Mit seiner atemberaubend schönen und abwechslungsreichen Landschaft sowie seiner großen Artenvielfalt gehört der eher unbekannte Gorongosa zu den interessantesten Nationalparks Afrikas. Die Landschaft ist von weiten Ebenen und Schwemmland, Fieberbaumwäldern, typischer Buschlandschaft, Flusstälern, dem eindrucksvollen Urema See und dem fast 1.900m hohen Mount Gorongosa mit seinen Regen- und Nebelwäldern geprägt.

Durch seine abwechslungsreiche Vegetation bildet dieser Nationalpark ein Paradies für Wildtiere und Vögel. Die Liste der wieder angesiedelten Tiere wird stetig ergänzt: Löwen, unterschiedliche Antilopen Arten, Buschböcke und Buschschweine, Büffel, Gnus, Kudus und Kuhantilopen, Zebras sowie Krokodile und Flusspferde fühlen sich hier heimisch. Auch Elefantenherden sind immer häufiger zu beobachten. Zuletzt ist der Park ein außergewöhnlicher Platz für Vogelbeobachtungen.

Quirimbas Archipel - die Antwort auf die Malediven

Man könnte das Quirimbas Archipel im Norden als den malerischsten Ort Mosambiks bezeichnen.

Die Quirimbas sind die exklusivsten Inseln Mosambiks: abgelegen und "wie gemalt für eine Postkarte". Kenner nennen die Quirimbas „Mosambiks Antwort auf die Malediven“.

Man findet hier ein unberührtes Taucherparadies vor, dass sich auf einer Fläche von ca. 1.500 km² erstreckt. Zwischen Juni und Oktober ziehen die Buckelwale an der Küste vorbei. Das ganze Jahr über tummeln sich Delfine in den Gewässern.

Reisende mit großem Budget, verbringen ihre Zeit bevorzugt im Anantara Medjumbe Island Resort, dem einzigen Hotel auf der Mini-Insel Medjumbe und ein beliebtes Ziel für Flitterwochen. Doch auch für Gäste, die ein wenig preisbewußter reisen, bieten die Quirimbas eine echte Alternative: Auf der Insel Ibo sind feine Sandstrände zwar seltener oder einen kurzen Bootstrip entfernt und es gibt kein Sterne Hotel, dafür aber dasselbe türkisblaue Wasser und dazu einen einzigartigen Flair, viel Geschichte und zerbröselnde Mauern der einst prächtigen Kolonial Villen.

Wichtige Reiseinformationen

Einreisebestimmungen (gilt nur für deutsche Staatsbürger)

Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein. Es wird empfohlen, Kindern ab sechs Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Visum

Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Die mosambikanische Regierung kündigte im Frühjahr 2017 an, Visa für touristische Zwecke nunmehr auch bei der Einreise an den größeren mosambikanischen Grenzübergängen und am Flughafen Maputo zu erteilen. Allerdings sollen Grenzvisa für Personen, die aus Ländern kommen, in denen es eine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, nur erteilt werden, wenn besonders nachvollziehbar begründet wird, warum vor Einreise kein Visum bei der mosambikanischen Auslandsvertretung beantragt werden konnte.

Entsprechend informiert auch die Botschaft von Mosambik in Berlin, dass Visa vor Einreise eingeholt werden müssen. Nähere Auskünfte erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Die Einholung der Visa liegt in der alleinigen Verantwortung des Reisenden.

Da zur Erteilungspraxis der Grenzvisa keine Erfahrungen vorliegen, wird Reisenden empfohlen, Visa weiterhin vor geplanter Einreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung zu beantragen. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.

Falls Ausflüge z.B. in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.

Medizinische Hinweise

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder bei einem Tropenarzt über Impfungen und prophylaktische Medikamente. Die individuellen Voraussetzungen spielen immer eine wichtige Rolle, daher können wir an dieser Stelle keine spezifischen Empfehlungen geben.

Impfschutz

Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich. Die Gültigkeit des Internationalen Impfzertifikats ist inzwischen von der WHO auf lebenslang eingestuft worden. Transitreisende über Addia Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten.

Malaria

Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) dringend empfohlen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • ganztägig und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

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